Flüchtlingshilfe und Ehrenamt - Hamm zeigt Herz

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Flüchtlingshilfe Hamm - Hamm zeigt Herz

JUNI 2015

13.06.2015

In Hamm entstehen 70 neue Arbeitsplätze durch das neue Übergangsheim für Flüchtlinge in den  ehemaligen Newcastle Barracks

In seiner Printausgabe vom 11.06.2015 berichtete der Westfälische Anzeiger darüber, das durch das in der neuen Zentralen Unterbringungseinrichtung, kurz auch ZUE genannt, 70 neue Arbeitsplätze entstehen werden.

Die Malteser, welche die neue ZUE in Hamm betreuen werden und bereits über jahrzehntelange Erfahrung mit der Leitung von Asylbewerber- und Aussiedlerunterkünften verfügen, befinden sich dabei nach eigenen Aussagen in einer gewissen „Luxussituation“, da die Bauzeit noch einige Zeit in Anspruch nehmen werde.

So könne sich der Träger, nach Aussage eines Vertreters der Malteser, ohne Hektik auf seine neue Aufgabe vorbereiten.

Bei der Zusammenstellung des Personalkörpers für die neue ZUE könne man dabei, nach eigenen Aussagen, auf einen Mix von erfahrenen und neuen Arbeitskräften setzen.

Weiterhin wird in dem Artikel des Westfälischen Anzeiger erwähnt, dass man bei der Suche nach geeignetem Personal auf die Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Job-Centers in Hamm und der Agentur für Arbeit in Hamm setze.

Von den 70 neuen Mitarbeitern würden etwa 30 Mitarbeiter Betreuungsaufgaben übernehmen, außerdem werde Personal für die Kantine, für Haustechnik, Gesundheitsstation, Kinderspielstation sowie für die Verwaltung eingestellt.

Nicht enthalten ist die Anzahl der Mitarbeiter welche sich um die Sicherheit in der ZUE kümmern wird. Diese Aufgabe wird das Sicherheitsunternehmen Kötter übernehmen, mit dem man nach eigenen Aussagen der Malteser bereits in anderen Flüchtlingseinrichtungen sehr gute Erfahrungen gesammelt hat.

Der Sicherheitsdienst werde rund um die Uhr in der neuen ZUE im Einsatz sein.  

10.06.2015

295 Flüchtlingskinder in Hamm leben in Wohnheimen - Ein Geringer U6-Anteil besucht eine Kita

Der Westfälische Anzeiger veröffentlichte in seiner Printausgabe vom 10.06.2015 auf Anfrage der Fraktion der Grünen im Hammer Stadtrat an die Stadt Hamm folgende Zahlen zur momentanen Ist Situation.

Insgesamt leben derzeit 295 Flüchtlingskinder in Übergangsheimen der Stadt Hamm, 92 davon unter 6 Jahren. 17 dieser Flüchtlingskinder besuchen eine Kindertagesstätte, ein Kind wird von einer Tagesmutter betreut. Hinzukommen203 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Zwei von ihnen erhalten Hilfen zur Erziehung.

Darüber hinaus fragte Petra Grünendahl, Mitglied für die Grünen im Kinder und Jugendhilfeausschuss, nach den Unterstützungsangeboten für diese Kinder.

Laut einer Aussage der Stadt Hamm werden in den Übergangswohnheimen der Stadt Hamm Sozialbetreuer vom Amt für soziale Integration eingesetzt, die sich um die Belange der Bewohner zu kümmern. Die Arbeit dieser Sozialbetreuer reicht von der Vermittlung an Kita, Schule und ähnliche Einrichtungen, über Informationen über rechtliche Möglichkeiten bis hin zur Sprachförderung. Die Stadt Hamm greift dabei auch zur Überbrückung möglicher Sprachschwierigkeiten auf Übersetzer aus dem Bewohnerkreis, sowie auf Dritte zurück, im Einzelfall beraten auch Ehrenamtler und Integrationslotsen über entsprechende Angebote.

Auch das Leitprojekt „Kein Kind zurücklassen“ spielt beim Thema Flüchtlingskinder eine wichtige Rolle. So wurden auch Kinder und Familien mit ungesichertem Aufenthaltsstatus unterstützt, beispielsweise am Unteren Heideweg in Zusammenarbeit mit der Präventionskoordination und den frühen Hilfen des „Säuglingstreffpunkts Rabatz“, umgesteuert in das Übergangswohnheim, um den dort lebenden Familien ein zusätzliches Unterstützungsangebot zu unterbreiten.

Weiterhin teilte man mit, dass es keine Jugendfreizeitangebote in Hamm gibt, die sich explizit an Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien richten.

Allerdings ist es das erklärte Ziel der Verwaltung,  Kinder und Jugendliche mit Benachteiligungen, zu denen auch Zugereiste und Flüchtlinge zählen, in die bestehenden Jugendfreizeitangebote zu integrieren.

Um dieses Ziel zu erreichen werden insbesondere an Standorten in Heessen und Westtünnen, Honorarkräfte der Jugendzentren mit dem Ziel eingesetzt, um für Flüchtlingskinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien Angebote zu kreieren und andererseits in die bereits bestehenden Angebote überzuleiten.

(Quelle: WA 10.06.2015)

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